Aktivitätsbasiert vs. ausgabenbasiert: Die richtige Kohlenstoffberechnungsmethode für Ihr Unternehmen

September 26, 2025
9
min. Lesezeit
GHG Scope 1-3 emissions
Explore Coolset's top features and use cases.
Explore

Disclaimer: New EUDR developments - December 2025

In November 2025, the European Parliament and Council backed key changes to the EU Deforestation Regulation (EUDR), including a 12‑month enforcement delay and simplified obligations based on company size and supply chain role.

Key changes proposed:

  • New enforcement timeline: 30 December 2026 for large/medium operators, 30 June 2027 for small/micro operators
  • Simplified DDS: One-time declarations for small and micro primary producers
  • Narrowed scope: Most downstream actors and non‑SME traders would no longer need to submit DDSs
  • New DDS requirement: Estimated annual quantity of regulated products must be included

These updates are not yet legally binding. A final text will be confirmed through trilogue negotiations and formal publication in the EU’s Official Journal. Until then, the current EUDR regulation and deadlines remain in force.

We continue to monitor developments and will update all guidance as the final law is adopted.

Wichtigste Erkenntnisse
  • Aktivitätsbasierte Berechnung nutzt reale Betriebsdaten und ist für ESRS-E1-Prüfungen bevorzugt.
  • Ausgabenbasierte Berechnung ist schneller umsetzbar und eignet sich gut für erste Scope-3-Analysen.
  • Ein hybrider Ansatz ermöglicht vollständige Scope-1-3-Abdeckung bei steigender Datenqualität.
  • Coolset wendet TÜV-zertifizierte Methoden an und sichert CSRD-Konformität.

Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen Treibhausgasemissionen (THG) entlang ihrer Wertschöpfungskette offenlegen müssen.

Neben der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und den European Sustainability Reporting Standards (ESRS) sind Offenlegungen auch im Rahmen der Science Based Targets initiative (SBTi), EcoVadis, des kommenden VSME-Standards, ISSB und GRI erforderlich oder erwartet.

Darüber hinaus können solide Scope-1-3-Berechnungen Unternehmen dabei helfen, bessere Finanzierungskonditionen bei Banken und Investoren zu erhalten.

Eine der zentralen Fragen für Nachhaltigkeitsverantwortliche ist, wie diese Emissionen in der Praxis berechnet werden sollen: Sollte man eine aktivitätsbasierte Methode, eine ausgabenbasierte Methode oder beide verwenden?

Dieser Artikel erläutert beide Ansätze, ihre Stärken und Schwächen sowie die Entscheidungskriterien für Ihr Unternehmen. Er zeigt außerdem, wie ein hybrider Ansatz ein Scope-1-3-Reporting unterstützen kann, das sowohl konform als auch prüfungssicher ist.

{{custom-cta}}

Was ist die aktivitätsbasierte Kohlenstoffberechnungsmethode?

Die aktivitätsbasierte Methode, wie sie vom GHG Protocol definiert wird, verwendet gemessene Aktivitätsdaten (z. B. verbrauchte Liter Kraftstoff, erzeugte Tonnen Abfall oder eingekaufte kWh Strom), multipliziert mit einem geeigneten Emissionsfaktor.

Beispiel:

Laut gängigen Emissionsfaktordatenbanken wie DEFRA (UK) setzt die Verbrennung von Diesel 2,68 kg CO₂e pro Liter frei. Kauft Ihr Unternehmen also 10.000 Liter Diesel, multiplizieren Sie diese Menge mit dem Diesel-Emissionsfaktor (2,68 kg CO₂e pro Liter gemäß DEFRA), um die damit verbundenen Emissionen zu ermitteln.

Stärken:

  • Hohe Genauigkeit und Granularität.
  • Enge Ausrichtung an Reduktionszielen, da die Ergebnisse tatsächliche Betriebsdaten widerspiegeln.
  • Bevorzugt für prüfungssicheres Reporting gemäß ESRS E1 sowie für Rahmenwerke wie SBTi (das aktivitätsbasierte Daten zum Nachweis echter Dekarbonisierung erfordert), ISSB, GRI und EcoVadis, die alle auf granularere, nachprüfbare Berichterstattung drängen.

Einschränkungen:

  • Erfordert eine detaillierte Primärdatenerhebung, die zeitaufwendig und ressourcenintensiv sein kann.
  • Kann bei Scope-3-Kategorien schwierig sein, wenn Lieferanten keine Daten teilen können oder wollen.

Was ist die ausgabenbasierte Kohlenstoffberechnungsmethode?

Die ausgabenbasierte Methode, die ebenfalls im GHG Protocol beschrieben wird, berechnet Emissionen, indem der finanzielle Wert eines Einkaufs mit einem branchendurchschnittlichen Emissionsfaktor aus einer wirtschaftlichen Input-Output-Datenbank multipliziert wird.

Beispiel:

Gibt Ihr Unternehmen 100.000 Euro für IT-Ausrüstung aus, multiplizieren Sie diesen Betrag mit einem Emissionsfaktor für die „Herstellung von Computern und Elektronik

Coolset webinar: Carbon Accounting 101

A practical guide to scoping, sourcing and calculating scope data

See Coolset in action
Explore Coolset's top features and use cases.
Demo wird nicht unterstützt
auf mobilen Bildschirmen
Bitte kommen Sie auf einem größeren Bildschirm zurück
um diese Demo zu erleben.
This is a preview window. Click below to see the demo in a larger view.
See product tour
See product tour
See product tour
See product tour
See product tour
See product tour

↘ Instantly calculate your CBAM cost impact

Use the free calculator to estimate your Carbon Border Adjustment Mechanism costs for any imported goods. Select your product type, volume and country of origin to see projected CBAM charges and understand how upcoming EU rules will shape your import costs and savings through 2034.

↘ Check if your documentation meets PPWR requirements

This free compliance checker scans your packaging documentation and maps it against mandatory PPWR data requirements, giving you a clear view of your compliance status. Get actionable insights on documentation gaps before they become compliance issues.

Das leading Plattform für Nachhaltigkeitsmanagement für mittelständische Enterprises