Disclaimer: New EUDR developments - December 2025
In November 2025, the European Parliament and Council backed key changes to the EU Deforestation Regulation (EUDR), including a 12‑month enforcement delay and simplified obligations based on company size and supply chain role.
Key changes proposed:
These updates are not yet legally binding. A final text will be confirmed through trilogue negotiations and formal publication in the EU’s Official Journal. Until then, the current EUDR regulation and deadlines remain in force.
We continue to monitor developments and will update all guidance as the final law is adopted.
Disclaimer: 2026 Omnibus changes to CSRD and ESRS
In December 2025, the European Parliament approved the Omnibus I package, introducing changes to CSRD scope, timelines and related reporting requirements.
As a result, parts of this article may no longer fully reflect the latest regulatory position. We are currently reviewing and updating our CSRD and ESRS content to align with the new rules.
Key changes include:
We continue to monitor regulatory developments closely and will update this article as further guidance and implementation details are confirmed.
In jedem Arbeitsfeld sorgt Fachjargon bei Außenstehenden für Verwirrung und Diskussionen - warum nicht einfachere Begriffe verwenden? Lassen Sie uns das erklären…
In diesem Academy-Artikel vertiefen wir uns in die drei Emissionsbereiche: 1, 2 und 3. Im Rahmen der Umweltberichterstattung nutzen über 95 % der Fortune 500-Unternehmen das Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) als ihren 'Goldstandard'. Das GHG Protocol wurde 2001 vom World Research Institute entwickelt und unterteilt Treibhausgasemissionen in drei Bereiche.
Was beinhalten diese Bereiche also, und warum sollte überhaupt eine Unterscheidung getroffen werden? Sind nicht alle Emissionen gleich wichtig? Im Fall des GHG Protocols geht es nicht um unterschiedliche Wichtigkeit, sondern darum, dass Emissionen unterschiedliche Ursprünge haben. In den folgenden Absätzen werden wir Scope 1, 2 und 3 aufschlüsseln und deren Ursprung analysieren.
Scope 1-Emissionen sind direkte Emissionen, die ein Unternehmen auf Unternehmensebene erzeugt. Diese Emissionen sind direkte Treibhausgasemissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören. Beispiele sind stationäre Verbrennung (z.B. Treibstoff für Generatoren), mobile Verbrennung (z.B. Treibstoff in Firmenfahrzeugen), Energieverbrauch vor Ort, flüchtige Emissionen oder Prozessemissionen. Kurz gesagt: alles, was das Unternehmen verbrennt und verbraucht, das direkt Treibhausgase erzeugt.
Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie. Obwohl diese Emissionen ursprünglich anderswo erzeugt werden, sind sie dennoch Teil der Emissionsverantwortung eines Unternehmens und müssen als solche gezählt werden. Letztendlich, wenn das Unternehmen die Energie nicht verbrauchen würde, wäre sie nie produziert worden. Beispiele für Scope 2-Emissionen sind eingekaufter Strom, Heizung oder Kühlung. Diese Emissionen können leicht reduziert werden, indem man auf nachhaltigere Energiequellen umsteigt.
Scope 3 umfasst alle indirekten Emissionen in der Wertschöpfungskette. Für die meisten Unternehmen besteht ihr CO2-Fußabdruck größtenteils aus Scope 3-Emissionen - oft >90%. Wussten Sie, dass bei Nike ihr Scope 3-Anteil über 98% der Gesamtemissionen ausmacht?

Diese Emissionen sind eine Folge der Aktivitäten des Unternehmens, treten jedoch aus nicht firmeneigenen Quellen auf. Dazu gehören Emissionen, die in der Lieferkette entstehen, wie eingekauftes Material, Emissionen aus Geschäftsreisen oder Abfälle, die bei der Produktion entstehen.
Derzeit verlangen EU-Vorschriften im Rahmen der CSRD von börsennotierten Unternehmen, Banken, Versicherungen und öffentlichen Einrichtungen die Berichterstattung über Scope 1 & 2-Emissionen. Warum ist es also wichtig, auch Scope 3-Emissionen zu messen? In vielen Fällen, wie wir bei Nike sehen, stellen Emissionen entlang der Wertschöpfungskette den größten Treibhausgasausstoß dar.
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