Disclaimer: New EUDR developments - December 2025
In November 2025, the European Parliament and Council backed key changes to the EU Deforestation Regulation (EUDR), including a 12‑month enforcement delay and simplified obligations based on company size and supply chain role.
Key changes proposed:
These updates are not yet legally binding. A final text will be confirmed through trilogue negotiations and formal publication in the EU’s Official Journal. Until then, the current EUDR regulation and deadlines remain in force.
We continue to monitor developments and will update all guidance as the final law is adopted.
Carbon Accounting hat sich zu einem zentralen Instrument im globalen Kampf gegen den Klimawandel entwickelt und ermöglicht es Organisationen, ihre Treibhausgasemissionen (THG) zu quantifizieren und zu steuern. Im Rahmen des Greenhouse Gas Protocol – dem weltweit am häufigsten verwendeten Standard für Carbon Accounting – bietet Carbon Accounting eine klare und konsistente Methodik zur Messung von Emissionen, zur Festlegung von Reduktionszielen und zur Verfolgung von Fortschritten.
Im Mittelpunkt dieses Leitfadens steht das ausgabenbasierte Carbon Accounting – eine Methode, die THG-Emissionen auf Basis von Finanzausgaben schätzt und für 90 % aller Kohlenstoffberechnungen eingesetzt wird.
Wir erläutern Definition, Grundprinzipien und Bedeutung des ausgabenbasierten Carbon Accounting, insbesondere im Kontext der GHG-Protocol-Standards. Vor allem erklären wir, wie Sie Ihre Buchhaltungsdaten für die ausgabenbasierte Emissionsberichterstattung vorbereiten.
Ausgabenbasiertes Carbon Accounting ist eine Methode zur Schätzung der THG-Emissionen einer Organisation auf Basis ihrer Ausgaben für Waren und Dienstleistungen.
Dieser Ansatz eignet sich besonders zur Berechnung indirekter Emissionen, den sogenannten Scope-3-Emissionen im GHG Protocol, die sich oft nur schwer direkt erfassen lassen. Das ausgabenbasierte Carbon Accounting überführt Finanzdaten mithilfe von Emissionsfaktoren in Emissionsdaten – diese Faktoren repräsentieren die durchschnittliche Emissionsintensität eingekaufter Waren oder Dienstleistungen.
Die Methode vereinfacht die Messung des CO2-Fußabdrucks einer Organisation und hilft Unternehmen, emissionsintensive Bereiche zu identifizieren und Reduktionsstrategien zu priorisieren. Die Genauigkeit hängt dabei von der Verfügbarkeit und Qualität der vorhandenen Finanzdaten ab. Organisationen müssen zudem eine lückenlose Ausgabenerfassung sicherstellen, um alle indirekten Emissionen vollständig abzubilden.
Emissionsfaktoren quantifizieren die durchschnittlichen THG-Emissionen pro Einheit eingekaufter Waren oder Dienstleistungen. Sie werden von Organisationen wie der Environmental Protection Agency und dem IPCC auf Basis umfangreicher Datenanalysen berechnet und wissenschaftlich validiert. Sie ermöglichen präzise CO2-Fußabdruckbewertungen, indem sie finanzielle Ausgaben in THG-Emissionen übersetzen und gezielte Reduktionsstrategien unterstützen.
Carbon-Accounting-Software nutzt Finanzdaten und multipliziert diese mit Emissionsfaktoren.
Diese Faktoren können je nach Art der Aktivität, den spezifischen Bedingungen und dem geografischen Standort stark variieren.
Bei Coolset umfasst unsere Datenbank über 10.000 Emissionsfaktoren für das Carbon Accounting. Nachfolgend drei Beispiele, wie diese bei ausgabenbasierten Transaktionen angewendet werden.
Büromaterial: Ein Unternehmen gibt jährlich 10.000 € für Büromaterial aus. Mit einem Emissionsfaktor von 0,5 kg CO2e pro ausgegebenem Euro ergibt sich: 10.000 € × 0,5 kg CO2e = 5.000 kg CO2e.
Geschäftsreisen: Ein Unternehmen gibt 50.000 € für Flüge aus. Bei einem Emissionsfaktor von 0,25 kg CO2e pro Euro ergibt sich: 50.000 € × 0,25 kg CO2e = 12.500 kg CO2e.
Firmenveranstaltungen: Ein Unternehmen plant jährlich 30.000 € für Firmenevents ein. Der Emissionsfaktor für Veranstaltungen – einschließlich Energieverbrauch der Location, Catering und Materialien – beträgt 0,4 kg CO2e pro Euro: 30.000 € × 0,4 kg CO2e = 12.000 kg CO2e.
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Präzises Carbon Accounting beginnt mit präzisen Finanzdaten. Dafür sind zwei wesentliche Elemente entscheidend:
Beginnen wir mit dem ersten Punkt.
Finanzdaten werden unverändert in Carbon-Accounting-Software geladen – es werden keine Daten ergänzt. Da der Emissionsklassifizierungsprozess zu 100 % auf den Angaben pro Finanztransaktion basiert, müssen diese so klar wie möglich sein.
Finanzdaten werden in der Regel im folgenden Format hochgeladen:

Wie stellen Sie sicher, dass diese Elemente so klar wie möglich sind? Nachfolgend finden Sie Tipps und Beispiele:
Tipps: Pflegen Sie eine konsistente und detaillierte Kategorisierung von Transaktionen. Verwenden Sie klare, branchenübliche Kontenbezeichnungen, die zu Ihren Geschäftsabläufen und Carbon-Accounting-Anforderungen passen.
Beispiel: Statt eines generischen Kontos „Ausgaben






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