Disclaimer: New EUDR developments - December 2025
In November 2025, the European Parliament and Council backed key changes to the EU Deforestation Regulation (EUDR), including a 12‑month enforcement delay and simplified obligations based on company size and supply chain role.
Key changes proposed:
These updates are not yet legally binding. A final text will be confirmed through trilogue negotiations and formal publication in the EU’s Official Journal. Until then, the current EUDR regulation and deadlines remain in force.
We continue to monitor developments and will update all guidance as the final law is adopted.
Unternehmen stehen heute unter zunehmendem Druck, ihre Umweltauswirkungen zu reduzieren. Da mittelständische Unternehmen für 64 % der industriellen Umweltverschmutzung in Europa verantwortlich sind, ist Dekarbonisierung nicht nur im Kampf gegen den Klimawandel entscheidend, sondern auch für den langfristigen Erfolg eures Unternehmens.
Von Regulierungsbehörden bis hin zu Finanzinstitutionen fordern Stakeholder heute klare Informationen über die CO2-Emissionen eines Unternehmens. So müssen beispielsweise im Rahmen der EU-Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) ab 2026 viele mittelständische Unternehmen einen detaillierten Plan zur Reduzierung ihrer ökologischen und sozialen Auswirkungen vorlegen.
Auch Verbraucher tendieren zunehmend zu Unternehmen, die nachhaltige Praktiken in den Vordergrund stellen.
In diesem Blogbeitrag befassen wir uns mit Dekarbonisierungszertifizierungen für mittelständische Unternehmen. Wir erläutern, wer diese Zertifizierungen ausstellt, welche Arten es gibt, welche Herausforderungen auf Unternehmen zukommen können, und zeigen neun konkrete Schritte, wie ihr eure eigene Zertifizierung erlangt.
Dekarbonisierungszertifikate und CO2-Zertifikate sind beide Instrumente im Kampf gegen den Klimawandel, funktionieren jedoch unterschiedlich. Dekarbonisierungszertifikate erkennen direkte Maßnahmen von Unternehmen an, die aktiv Emissionen an ihrer Quelle reduzieren. Dazu gehören beispielsweise der Umstieg auf erneuerbare Energien oder die Nutzung von Elektrofahrzeugen.
CO2-Zertifikate hingegen dienen der Kompensation von Emissionen, nicht deren Beseitigung. Sie sind im Wesentlichen Genehmigungen, die einem Unternehmen erlauben, eine bestimmte Menge an CO2 oder anderen Treibhausgasen auszustoßen.
Die allgemeine Faustregel lautet: erst dekarbonisieren, dann kompensieren – und das auch nur, wenn es wirklich notwendig ist. KPMGs Umfrage von 2022 unter den 100 größten Unternehmen in 58 Ländern, Territorien und Jurisdiktionen ergab, dass nur 2 % ausschließlich auf CO2-Zertifikate setzen wollen, um Emissionsreduktionsziele zu erreichen, während fast 60 % ausschließlich Dekarbonisierungsstrategien verfolgen möchten.
Kurz gesagt: Dekarbonisierung ist immer die bessere Lösung, wenn wir den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft gestalten.
Euren CO2-Fußabdruck zu reduzieren ist längst kein optionales Thema mehr – es ist ein wesentlicher Bestandteil jeder erfolgreichen Unternehmensstrategie. Hier sind einige Gründe, warum Dekarbonisierungszertifizierungen unverzichtbar sind (abgesehen vom Kampf gegen den Klimawandel):
Dekarbonisierungszertifizierungen zeigen das Engagement eures Unternehmens für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung. Sie können dazu beitragen, euer Markenimage zu verbessern und umweltbewusste Verbraucher und Investoren anzuziehen.
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Nachhaltigkeit hat in den meisten Branchen höchste Priorität. Dekarbonisierungszertifizierungen können eurem Unternehmen einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen und euch von Mitbewerbern abheben, die möglicherweise weniger auf Umweltinitiativen setzen.
Regierungen weltweit verschärfen die Umweltvorschriften für Unternehmen. Die EU beispielsweise plant, 30 % ihres Gesamtbudgets für 2021–2027 für die Bekämpfung des Klimawandels und seiner Folgen einzusetzen.
Durch die proaktive Einholung von Dekarbonisierungszertifizierungen bleibt euer Unternehmen diesen gesetzlichen Vorgaben einen Schritt voraus. Das reduziert das Risiko von Verstößen und möglichen Strafen.
Die Erlangung von Dekarbonisierungszertifikaten erfordert oft eine genaue Betrachtung eurer Abläufe und die Optimierung von Prozessen zur Emissionsreduzierung. Bessere Prozesse gehen in der Regel mit höherer Effizienz und geringeren Kosten einher.
Ihr möchtet staatliche Förderprogramme nutzen, Finanzierungen von Institutionen sichern oder Investoren gewinnen? Dekarbonisierungszertifizierungen liefern den soliden Nachweis, den ihr dafür benötigt.
Bewerber bevorzugen sozial verantwortungsvolle Unternehmen. IBMs Institute for Business Value (IBV) fand heraus, dass 67 % der Befragten eher bereit sind, sich bei ökologisch nachhaltigen Unternehmen zu bewerben. Dekarbonisierungszertifizierungen können euch helfen, diese potenziellen Mitarbeitenden anzuziehen und die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern.
Die Priorisierung von Dekarbonisierung unterstreicht das Engagement eures Unternehmens für langfristige Nachhaltigkeit. Ihr mindert nicht nur die Auswirkungen des Klimawandels, sondern stellt auch sicher, dass euer Unternehmen in einer Zukunft relevant bleibt, in der emissionsarme Betriebsweisen unverzichtbar sein werden.
Verschiedene Organisationen stellen Dekarbonisierungszertifizierungen aus. Achtet darauf, eine zu wählen, die zu euren spezifischen Bedürfnissen und Umweltzielen passt. Hier sind einige der wichtigsten Akteure:
Es gibt viele verschiedene Arten von Dekarbonisierungszertifizierungen. Jede befasst sich mit unterschiedlichen Aspekten der Umweltauswirkungen und Nachhaltigkeit. Hier sind einige gängige Typen:
Bei der Auswahl einer Dekarbonisierungszertifizierung ist es wichtig, eine zu wählen, die zu euren Unternehmenszielen passt und euer Nachhaltigkeitsprofil stärkt. Hier sind einige wichtige Faktoren:

Der Dekarbonisierungszertifizierungsprozess kann für Unternehmen einige wesentliche Herausforderungen mit sich bringen:
Eine wesentliche Hürde im Dekarbonisierungszertifizierungsprozess ist das Fehlen einer allgemein anerkannten Definition und Methodik zur Erreichung von Klimaneutralität.
Verschiedene Zertifizierungen verwenden unterschiedliche Maßstäbe und Kriterien dafür, was als „klimaneutral
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